Einkommensteuer auf nicht ausgezahlte Gewinne

Es klingt paradox: Nach einer Entscheidung des OLG Stuttgart muss der Kommanditist einer im Insolvenzverfahren befindlichen GmbH & Co KG Einkommenssteuer auf Gewinne zahlen, die ihm gar nicht ausgezahlt wurden. Die Masse und die Gläubiger hingegen können die Gewinne brutto und steuerfrei einstreichen. Der kuriose Fall zeigt, wie wenig Gesellschafts-, Steuer- und Insolvenzrecht in Deutschland aufeinander abgestimmt sind.

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EEP wünscht frohe Weihnachten

Liebe Mandanten und Geschäftspartner,

ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende. Im Namen aller Partner und Mitarbeiter möchte ich mich an dieser Stelle herzlich für das große Vertrauen bedanken, das Sie unserer Kanzlei im Jahr 2016 entgegengebracht haben. Was auch immer für 2017 unternehmerisch auf Ihrer Agenda steht – auf unsere Expertise in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung und Rechtsberatung können Sie auch im kommenden Jahr zählen. Zögern Sie nicht, uns anzusprechen.

Ich wünsche Ihnen, Ihren Familien und Ihren Mitarbeitern von Herzen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start in ein – unternehmerisch  wie persönlich – erfolgreiches und glückbringendes neues Jahr. Genießen Sie die freien Tage, sammeln Sie neue Kraft und lassen Sie sich inspirieren für die Arbeit an neuen, spannenden Projekten, die in nächster Zeit bei Ihnen anstehen.

Ihr Helmut Ermer

Ist eine Kündigung ,,zum nächstzulässigen Termin“ zulässig?

Um die korrekte Beendigung eines Arbeitsverhältnisses gibt es immer wieder Streit vor Arbeitsgerichten. Nicht selten geht es dabei um die Frage, ob der Kündigungstermin hinreichend bestimmt war. Über die Frage, ob der Arbeitgeber mit der spitzfindigen Formulierung „zum nächstzulässigen Termin“ auf der sicheren Seite ist, hatte kürzlich das Bundesarbeitsgericht zu entscheiden.

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Persönliche Haftungsrisiken eines Direktors einer Private Limited Company nach deutschem GmbHG bei Zahlungen nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung

Die Globalisierung sorgt auch bei Insolvenzen mitunter für verzwickte Konstellationen. Der BGH hatte sich kürzlich mit der deutschen Zweigniederlassung einer Private Limited Company aus Großbritannien zu beschäftigen. Im Kern ging es um die Frage, inwieweit auch der Direktor einer solchen Limited den Haftungsrisiken nach deutschem GmbHG ausgesetzt ist.  

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Verschwiegenheitspflicht: Keine Wissenszurechnung von entsandten Aufsichtsratsmitgliedern

Mitglieder des Aufsichtsrats einer Aktiengesellschaft stehen in der Praxis häufig vor einer Grundsatzfrage: Sie sind bei vertraulichen Informationen zur Verschwiegenheit verpflichtet? Wenn ja, inwieweit gilt diese auch gegenüber ihrem Arbeitgeber, wenn dieser größere Beteiligungen an der Aktiengesellschaft hält sie ihn als Vertreter in den Aufsichtsrat „entsandt“ hat? Der BGH hat sich kürzlich dazu klar positioniert.

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BGH klärt Detailfragen zur Verlängerung eines Geschäftsführeranstellungsvertrags in der GmbH & Co. KG

Soll ein Geschäftsführeranstellungsvertrag in einer GmbH & Co. KG verlängert werden, stellt sich die Frage, wessen Zustimmungen dafür eingeholt werden müssen. Der BGH hat dazu gleich mehrere Fragen, die in der Praxis häufig auftauchen, geklärt und einige zentrale Grundsätze aufgestellt.

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