Buch-Tipp: Genderneutrale Sprache im Unternehmen – Zwischen unternehmerischem Können und arbeitsrechtlichem Dürfen

Genderneutrale Sprache wird zunehmend auch für Unternehmen ein Thema – in der Kommunikation, im Marketing, in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, aber auch zunehmend im Betriebsalltag. Ein gerade frisch erschienenes Fachbuch beleuchtet jetzt die vielfältigen rechtlichen Frage- und Problemstellungen, die damit einhergehen. Co-Autor ist Arbeitsrechtsexperte Mike Bogensee von EEP.

​Gender – kaum ein aktuelles Thema emotionalisiert die Gesellschaft derzeit mehr. Durch die breite Thematisierung der Gender Studies und deren gesellschaftlicher Polarisierung war es nur eine Frage der Zeit, bis die Diskussion auch in die unternehmerische Wirklichkeit vordringen würde.

In der Tat findet sich das Thema, insbesondere bei Großunternehmen, die in der Öffentlichkeit stehen, auf der Agenda wieder. Obwohl Gendersprache von einer großen Mehrheit der Gesellschaft abgelehnt wird, plant mehr als die Hälfte der im DAX vertretenen Unternehmen die Einführung einer solchen Sprachregelung.

Wo genderneutrale Sprache bislang eingeführt worden ist, ist dies auf freiwilliger Basis erfolgt. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass es nur eine Frage der Zeit sein wird, bis die ersten Unternehmen von einer verpflichtenden Sprachregelung Gebrauch machen werden.

Dies wirft zahlreiche rechtliche Frage- und Problemstellungen auf, die jetzt in einem neuen Fachbuch gebündelt werden. Autoren sind Wirtschaftsanwalt Prof. Dr. Daniel Graewe, LL.M., und Mike Bogensee, LL.M. (London), Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht und Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht bei EEP.

Im Buch wird unter anderem umfassend dargestellt, was bei der unternehmerischen Entscheidung für genderneutrale Sprache zu beachten ist und welche arbeitsrechtliche Kompetenz Unternehmen dafür haben. Weitere Infos zur Buchveröffentlichung erhalten Sie hier.

 

 

 

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